Im Fokus der neuen Maßnahmen stehen die Bereiche Energie, Finanzdienstleistungen, Kryptowährungen und Handel. Zudem umfasst das Paket mit 218 neuen Listungen (48 Personen und 170 Organisationen).
Im Bereich der Im- und Exportbeschränkungen werden unter anderem Importe von Kupfer-, Nickel- und Bleierzen, Zinkprodukten, Erdalkalimetallen, Glaswaren und Autoteilen aus Russland untersagt. Auf der Exportseite werden weitere Güter und Technologien erfasst, die für die russische Rüstungs- und Drohnenindustrie von Bedeutung sind, darunter Metallpulver, Legierungen sowie bestimmte Luftfahrt- und Drohnentechnologien.
Zudem hat die EU 51 weitere Unternehmen, auch in China, der Türkei, Indien, Kasachstan, Kirgisistan und den Vereinigten Arabischen Emiraten, auf die Liste der Einrichtungen gesetzt, die den russischen militärisch-industriellen Komplex unterstützen oder zur Umgehung von Sanktionen beitragen.
Auch im Finanzbereich werden die Maßnahmen deutlich ausgeweitet. Mehr als 100 russische Banken unterliegen inzwischen Transaktionsbeschränkungen; hinzu kommen weitere Sanktionen gegen Banken und Kryptodienstleister in Drittstaaten.
Weitere Informationen unter https://www.consilium.europa.eu.
International
Gudrun Wewering
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