15.12.2004
Potenziale besser nutzen
Dieser Text ist vom 15.12.2004 und könnte inhaltlich veraltet sein.
Unternehmen müssen mehr Innovationsanstrengungen unternehmen
Innovationen sind eine der wichtigsten Grundlagen für den
Erfolg unserer Wirtschaft. Mit ihnen erschließen wir neue Märkte
und schaffen zukunftssichere Arbeitsplätze. Aber Innovationen
fallen nicht vom Himmel, sondern sie müssen hart erarbeitet
werden. Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen ist dies
häufig ein Problem. Sie sind aus eigener Kraft oft nicht in der
Lage, alle Verfahrensschritte, die zur Herstellung und
Bearbeitung der von ihnen hergestellten Produkte notwendig sind,
selbst durchzuführen. Für sie ist es deshalb wichtig, dass sie
sich die benötigten Informationen auf dem Wege des Technologie-
und Wissenstransfers besorgen. Technologisches Wissen ist heute
eine weitgehend auch kommerziell erwerbbare Ressource, die auch
große Unternehmen längst entdeckt haben. Immer häufiger wenden
auch sie sich diesem Know-how-Markt zu, kaufen Technologien ein
und gehen Joint Ventures mit Know-how-Lieferanten ein. Auch die
kleinen und mittleren Unternehmen müssen sich diese Wege
erschließen, um ihre Kernkompetenzen den schnellen
technologischen Umwälzungen und den damit verbundenen
Marktveränderungen anzupassen.
Die technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands ist nach wie vor groß. Leistungsfähige Universitäten und Fachhochschulen, private Institute aus der Großindustrie ebenso wie Kleinstfirmen mit hoch spezialisiertem Know-how bieten sich für den Wissenstransfer an. Leider werden diese Potenziale von der Wirtschaft noch zu wenig genutzt. Technologietransfer in Deutschland ist häufig noch nach dem „end of pipe-Modell“ organisiert: Die Wünsche der Nutzer werden in den Labors nur selten berücksichtigt. Stattdessen werden im Transfermarkt oft die End- und Nebenprodukte der Forscher wie „Sauerbier“ angeboten. Allzu häufig verschwinden sie danach wieder in den Schubladen. Vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen tun sich bei der Partnersuche schwer. Zurzeit kooperieren nur zehn Prozent der innovativen KMUs mit Hochschulen und sechs Prozent mit außer-universitären Forschungseinrichtungen. Das Potenzial für eine Zusammenarbeit ist aber viel größer. Je nach Branche sind zwischen 20 und 40 Prozent der mittelständischen Unternehmen an einer engeren Zusammenarbeit mit Hochschul- und anderen Wissenschaftseinrichtungen interessiert. Diese Zusammenarbeit gilt es zu stärken, und hierzu brauchen wir vor allem kompetente Kooperationspartner, die helfen, das Wissen über neue Ideen, Verfahren und Technologien in die Betriebe zu tragen. Die IHK setzt sich daher seit Jahren für eine stärkere Innovationskraft der Unternehmen ein und vermittelt das Know-how für ihre Entwicklungs- und Vermarktungsprozesse. Aber auch die Unternehmen müssen sich stärker für eine solche Zusammenarbeit öffnen und von den Angeboten intensiver Gebrauch machen. Innovation beginnt in den Unternehmen und in den Köpfen der Unternehmenschefs. Wir brauchen Kreativität, neue Ideen und Beispiele, die Mut machen. Der Holkenbrink-Preis, den die IHK gemeinsam mit der Hwk und den heimischen Hochschulen verleiht und über den wir in dieser Ausgabe berichten, soll als ein Förderinstrument auch in unserer Region die technologische Entwicklung fördern und weiteres wirtschaftliches Wachstum ermöglichen.
Die technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands ist nach wie vor groß. Leistungsfähige Universitäten und Fachhochschulen, private Institute aus der Großindustrie ebenso wie Kleinstfirmen mit hoch spezialisiertem Know-how bieten sich für den Wissenstransfer an. Leider werden diese Potenziale von der Wirtschaft noch zu wenig genutzt. Technologietransfer in Deutschland ist häufig noch nach dem „end of pipe-Modell“ organisiert: Die Wünsche der Nutzer werden in den Labors nur selten berücksichtigt. Stattdessen werden im Transfermarkt oft die End- und Nebenprodukte der Forscher wie „Sauerbier“ angeboten. Allzu häufig verschwinden sie danach wieder in den Schubladen. Vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen tun sich bei der Partnersuche schwer. Zurzeit kooperieren nur zehn Prozent der innovativen KMUs mit Hochschulen und sechs Prozent mit außer-universitären Forschungseinrichtungen. Das Potenzial für eine Zusammenarbeit ist aber viel größer. Je nach Branche sind zwischen 20 und 40 Prozent der mittelständischen Unternehmen an einer engeren Zusammenarbeit mit Hochschul- und anderen Wissenschaftseinrichtungen interessiert. Diese Zusammenarbeit gilt es zu stärken, und hierzu brauchen wir vor allem kompetente Kooperationspartner, die helfen, das Wissen über neue Ideen, Verfahren und Technologien in die Betriebe zu tragen. Die IHK setzt sich daher seit Jahren für eine stärkere Innovationskraft der Unternehmen ein und vermittelt das Know-how für ihre Entwicklungs- und Vermarktungsprozesse. Aber auch die Unternehmen müssen sich stärker für eine solche Zusammenarbeit öffnen und von den Angeboten intensiver Gebrauch machen. Innovation beginnt in den Unternehmen und in den Köpfen der Unternehmenschefs. Wir brauchen Kreativität, neue Ideen und Beispiele, die Mut machen. Der Holkenbrink-Preis, den die IHK gemeinsam mit der Hwk und den heimischen Hochschulen verleiht und über den wir in dieser Ausgabe berichten, soll als ein Förderinstrument auch in unserer Region die technologische Entwicklung fördern und weiteres wirtschaftliches Wachstum ermöglichen.