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  • IHK-Netzwerk Weinwirtschaft

  • Foto: Albrecht Ehses
    Wein & Tourismus

    Albrecht Ehses

    Tel.: 0651 9777-201
    ehses@trier.ihk.de

    Foto: Matthias Lex
    International

    Matthias Lex

    Tel.: 0651 9777-211
    lex@trier.ihk.de

Das Netzwerk bietet dem Weingewerbe, Weingütern, Kellereien, Händlern sowie Dienstleistern und Zulieferern eine Plattform, sich zu marktrelevanten Themen auszutauschen.
  • Das passiert im Netzwerk

    In den Treffen werden Fragen des internationalen Weinhandels ebenso aufgegriffen wie Neuerungen im Weinrecht oder fachliche Fragestellungen des Berufsalltags.
  • Termine

    Der nächste Termin im Herbst 2026 ist in Planung.
    Wir werden Sie zeitnah informieren.

  • Was bisher im Netzwerk geschah

    6. Treffen des IHK-Netzwerks Weinwirtschaft, im Weingut Heinrichshof in Zeltingen-Rachtig

    Weinmarkt im Wandel: Absatzmärkte schrumpfen, Wettbewerb nimmt zu

    IHK-Netzwerkabend der Weinwirtschaft beleuchtet strukturelle Veränderungen und strategische Handlungsoptionen für die Betriebe an der Mosel

    Beim IHK-Netzwerkabend der Weinwirtschaft in der Vinothek des Weingut Heinrichshof stand die Frage im Mittelpunkt, wie sich die Branche in einem tiefgreifend veränderten Marktumfeld zukunftsfähig aufstellen kann. Unter dem Titel „Weinmarkt im Wandel: Wie sichern wir die Zukunft der Weinwirtschaft?“ gab Simone Loose von der Hochschule Geisenheim University fundierte Einblicke in aktuelle Marktdaten und langfristige Entwicklungen.

    Auf Basis der Geisenheimer Absatzanalyse zeichnete sie ein klares Bild: Der Weinkonsum in Deutschland wird weiter zurückgehen. „Die Deutschen werden langfristig um bis zu fünf Prozent weniger Wein pro Jahr trinken“, so Loose. Besonders deutlich werde die strukturelle Dimension dieser Entwicklung beim Blick auf die Demografie. Wenn in den kommenden zwanzig Jahren die älteren Generationen als Käufer vollständig wegfielen, bliebe nur noch rund die Hälfte der heutigen Weinnachfrage bestehen. „Die Märkte der Zukunft werden damit kleiner. Dadurch entsteht ein intensiver Verdrängungswettbewerb.“

    Vor diesem Hintergrund verschiebt sich der strategische Fokus der Betriebe deutlich. Weinbaubetriebe müssten künftig noch stärker um bestehende und neue Kundinnen und Kunden kämpfen. Eine professionelle betriebswirtschaftliche Steuerung, eine klare Marktpositionierung und eine konsequente Ausrichtung auf Zielgruppen und Vertrieb gewinnen damit weiter an Bedeutung. „Der Vertrieb wird zur Kernkompetenz“, betonte Loose. Erfolgreich bleibe, wer seine Kunden halte, professionell betreue und kontinuierlich neue Kunden gewinne. Neben der Stärkung des Heimatmarktes könne auch die gezielte Erschließung neuer Märkte im Ausland ein strategischer Baustein sein. 

    Im Anschluss an den Impuls entwickelte sich eine intensive Diskussion darüber, was diese Trends konkret für die Weinwirtschaft an der Mosel bedeuten und welche Handlungsoptionen sich daraus ergeben. 

  • Mitglieder des Netzwerks und Anmeldung

    Das Netzwerk richtet sich an Betriebe der gewerblichen Weinwirtschaft von Herstellern und Vermarktern bis hin zu Zulieferern und Dienstleistern.

    Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

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