01.01.2026
„Die Bestenfeier war etwas ganz Besonderes“
Dieser Text ist vom 01.01.2026 und könnte inhaltlich veraltet sein.
Interview mit Jessica Kyra Heinen, bundesbeste Drogistin
Warum haben Sie sich für eine Ausbildung zur Drogistin entschieden?
Ich hatte schon mal nebenbei in einem Supermarkt gearbeitet, was mir viel Spaß gemacht hat. Speziell bei dm hat mich dann der Umgang mit dem pharmazeutischen Bereich noch ein bisschen mehr interessiert, zum Beispiel Kenntnisse über Heilpflanzen und Ähnliches.
Was sind Ihre Lieblingsaufgaben im Betrieb?
In der dm-Filiale meiner Ausbildung gab es eine große Fotostation. Dort konnte ich mich kreativ ausleben. Da haben wir zum Beispiel Leinwände, Fotopaneele und Tassen gestaltet zum Mitnehmen. Ich bin auch in der Freizeit gern kreativ unterwegs mit Basteln, Zeichnen und Malen. Wir haben Tische mit verschiedenen Themen bekommen zum Beispiel zu Weihnachten. Die habe ich gerne schön dekoriert.
Was war Ihr Lieblingsfach in der Berufsbildenden Schule?
Es gab keinen Bereich, der mir nicht gelegen hat. Ich bin da mit einem gewissen Ehrgeiz rangegangen. Besonders interessant fand ich die Warenkunde. Welche Chemie dahinter steckt und warum Produkte etwas Bestimmtes bewirken, zum Beispiel bei den Haarfarben.
Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis beim Lernen?
Wirklich konsequent dranbleiben, sich feste Zeiten geben. Mir hat immer geholfen, dass ich gesagt habe: Das Handy kommt jetzt mal drei Stunden an die Seite. Da guckst du jetzt mal nicht drauf, alles andere kann warten.
Sie sind während der Ausbildung schwanger geworden und haben Ihren Sohn geboren. Wie ließ sich alles gut vereinbaren?
Ich hatte Glück: eine sehr einfache, unkomplizierte Schwangerschaft. Also konnte ich bis zum Schluss arbeiten gehen. Die Filiale hat auch drauf geachtet, dass ich mich nicht überanstrenge. Nach dem zweiten Ausbildungsjahr war ich ein Dreivierteljahr in Elternzeit, und mein Mann hat auch noch ein halbes Jahr Elternzeit genommen. Mein Mann hat mir den Rücken gut freigehalten, auch als es auf die Prüfung zuging.
Wie haben Sie die Bundesbestenfeier in Berlin erlebt?
Das war schon etwas ganz Besonderes. Ich hätte gern mehr Zeit dort verbracht. Es war wunderschön, noch beeindruckender als die Feier in Trier, auch das ganze Drumherum.
Wie geht es beruflich für Sie weiter?
Wir sind mit der Familie wieder in meine Heimat bei Zweirücken gezogen. Ich arbeite dort Teilzeit in einer dm-Innenstadtfiliale. Bei meiner mündlichen Prüfung kam die Prüferin von dm. Weil ich so gut abgeschnitten haben, wollte sie erreichen, dass ich bei dm bleibe. Meine jetzige Chefin hat mich dann angerufen.
Perspektivisch würde gern den Ausbilderschein anstreben, weil mir das viel Spaß macht. Ich mache jetzt schon Lernbegleitung bei einem Azubi aus dem ersten Lehrjahr.
Ich hatte schon mal nebenbei in einem Supermarkt gearbeitet, was mir viel Spaß gemacht hat. Speziell bei dm hat mich dann der Umgang mit dem pharmazeutischen Bereich noch ein bisschen mehr interessiert, zum Beispiel Kenntnisse über Heilpflanzen und Ähnliches.
Was sind Ihre Lieblingsaufgaben im Betrieb?
In der dm-Filiale meiner Ausbildung gab es eine große Fotostation. Dort konnte ich mich kreativ ausleben. Da haben wir zum Beispiel Leinwände, Fotopaneele und Tassen gestaltet zum Mitnehmen. Ich bin auch in der Freizeit gern kreativ unterwegs mit Basteln, Zeichnen und Malen. Wir haben Tische mit verschiedenen Themen bekommen zum Beispiel zu Weihnachten. Die habe ich gerne schön dekoriert.
Was war Ihr Lieblingsfach in der Berufsbildenden Schule?
Es gab keinen Bereich, der mir nicht gelegen hat. Ich bin da mit einem gewissen Ehrgeiz rangegangen. Besonders interessant fand ich die Warenkunde. Welche Chemie dahinter steckt und warum Produkte etwas Bestimmtes bewirken, zum Beispiel bei den Haarfarben.
Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis beim Lernen?
Wirklich konsequent dranbleiben, sich feste Zeiten geben. Mir hat immer geholfen, dass ich gesagt habe: Das Handy kommt jetzt mal drei Stunden an die Seite. Da guckst du jetzt mal nicht drauf, alles andere kann warten.
Sie sind während der Ausbildung schwanger geworden und haben Ihren Sohn geboren. Wie ließ sich alles gut vereinbaren?
Ich hatte Glück: eine sehr einfache, unkomplizierte Schwangerschaft. Also konnte ich bis zum Schluss arbeiten gehen. Die Filiale hat auch drauf geachtet, dass ich mich nicht überanstrenge. Nach dem zweiten Ausbildungsjahr war ich ein Dreivierteljahr in Elternzeit, und mein Mann hat auch noch ein halbes Jahr Elternzeit genommen. Mein Mann hat mir den Rücken gut freigehalten, auch als es auf die Prüfung zuging.
Wie haben Sie die Bundesbestenfeier in Berlin erlebt?
Das war schon etwas ganz Besonderes. Ich hätte gern mehr Zeit dort verbracht. Es war wunderschön, noch beeindruckender als die Feier in Trier, auch das ganze Drumherum.
Wie geht es beruflich für Sie weiter?
Wir sind mit der Familie wieder in meine Heimat bei Zweirücken gezogen. Ich arbeite dort Teilzeit in einer dm-Innenstadtfiliale. Bei meiner mündlichen Prüfung kam die Prüferin von dm. Weil ich so gut abgeschnitten haben, wollte sie erreichen, dass ich bei dm bleibe. Meine jetzige Chefin hat mich dann angerufen.
Perspektivisch würde gern den Ausbilderschein anstreben, weil mir das viel Spaß macht. Ich mache jetzt schon Lernbegleitung bei einem Azubi aus dem ersten Lehrjahr.