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Webinar
  • Update zu Mitarbeitereinsätzen in Frankreich, Belgien, Luxemburg, Österreich und Schweiz

    Aktuelle Vorgaben & Neuerungen

  • Extern

    Christina Grewe

    Tel.: (06 51) 9 75 67-11
    grewe@eic-trier.de

Beim Einsatz von Mitarbeitern im EU-Ausland und der Schweiz müssen sich Entsendeunternehmen an die im Einsatzland geltenden arbeitsrechtlichen Vorgaben inkl. der allgemeinverbindlichen Tarifverträge halten. Nach Maßgabe der RL 2014/67 EU sind die EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, die Einhaltung der lokalen Arbeitsbedingungen durch die Entsendeunternehmen zu überprüfen und Regelverstöße zu sanktionieren. Die Entsendeauflagen wurden seither in allen EU-Ländern verschärft.  Mit Umsetzung der RL 2018/ 957 EU im Laufe des Jahres 2020 wurden u.a. die bei grenzüberschreitenden Mitarbeitereinsätzen zu beachtenden arbeitsrechtlichen Bestimmungen erweitert. So gilt nun auch bei kurzen Einsätzen der Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“. Und auch in der Schweiz gelten umfangreiche Auflagen beim Einsatz von Mitarbeitern aus der EU
.
Im Vorfeld eines Einsatzes im EU-Ausland oder in der Schweiz müssen Entsendeunternehmen bis auf wenige Ausnahmen eine Entsendemitteilung abgegeben, einen Ansprechpartner für die Kontrollbehörden benannt und diverse Dokumente zur Überprüfung der Einhaltung der Arbeitsbedingungen im Einsatzland bereithalten. Ausnahmen von den Entsendeauflagen sind nationalstaatlich geregelt und auch bei der Ausgestaltung der jeweiligen nationalen Auflagen gibt es zahlreiche Abweichungen. Bei Verstößen gegen die Entsendeauflagen sowie die Arbeitsbedingungen im Einsatzland drohen Bußgelder, Strafzahlungen und weitere Sanktionen. Zudem haften Auftraggeber solidarisch für die Regelverstöße ihrer Nachunternehmer und unterliegen Überwachungs- und Informationspflichten. 

Die Webinar-Reihe verschafft einen aktuellen und praxisnahen Überblick über die Entsendeauflagen, die anwendbaren Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen sowie die bei Regelverstößen verhängten Sanktionen in Frankreich, Österreich, der Schweiz, Belgien und Luxemburg.

Detaillierte Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

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