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IHK Trier


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Motiv: Blaue Coronaviren schweben vor einem dunklen Hintergrund. (Foto:  Ahmet Aglamaz - stock.adobe.com)
(Foto: Ahmet Aglamaz - stock.adobe.com)
  • Tourismuswirtschaft in Zeiten der Coronakrise

    Aktuelle Informationen und Links für Unternehmen der Tourismuswirtschaft

  • Foto: Hanna van de Braak
    Ausbildung

    Hanna van de Braak

    Tel.: (06 51) 97 77-3 60
    Fax: (06 51) 97 77-3 05
    vandebraak@trier.ihk.de

    Foto: Marion Moersch
    Wein & Tourismus

    Marion Moersch

    Tel.: (06 51) 97 77-2 03
    Fax: (06 51) 97 77-9 65
    moersch@trier.ihk.de

    Foto: Albrecht Ehses
    Wein & Tourismus

    Albrecht Ehses

    Tel.: (06 51) 97 77-2 01
    Fax: (06 51) 97 77-9 65
    ehses@trier.ihk.de

Die Auswirkungen des Coronavirus bekommen insbesondere Unternehmen der Tourismuswirtschaft und des Gastgewerbes zu spüren. Es müssen nicht nur drastische Umsatzeinbrüche im Veranstaltungs- und Messegeschäft sowie bei den Geschäftsreisen verzeichnet werden, sondern auch hohe Stornoquoten und starke Buchungsrückgänge machen den Unternehmen zu schaffen. Mit dieser Seite stellen wir Ihnen Informationen sowie Verlinkungen zu relevanten Internetseiten zur Verfügung.



  • Rechtsgrundlagen

    Hier finden Sie die aktuellen Rechtsgrundlagen:

    22. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (ab 2. Juni 2021)

    Bundesgesetz zur Notbremse(gültig seit 23. April 2021)

  • Perspektivplan Rheinland-Pfalz

    Fronleichnam: Stufe 3 - 2. Juni 2021

    • Die Kontaktbeschränkung erweitert sich auf fünf Personen aus fünf Hausständen zzgl. Kinder bis einschl. 14 und Geimpfte/Genesene. Dies ist insbesondere relevant für die Tischbelegung und die Belegung für Beherbergungseinheiten.
    • Die Innengastronomie ist auch bei Inzidenzen von über 50 geöffnet mit Testpflicht.
    • Die Außengastronomie ist von der Testpflicht befreit.
    • Die Abholung von Speisen/Getränken an der Theke ist wieder möglich.
    • In Beherbergungsbetrieben dürfen Frühstücksbuffets unter Einhaltung der Hygieneregeln angeboten werden.
    • Wellnessangebote und Hallenbäder von Beherbergungsbetrieben sind unter Auflagen für die Hotelgäste im Rahmen der Kontaktbeschränkung zulässig.
    • Freibäder, Badeseen und Saunen sind mit Kapazitätsbeschränkung auf 50 Prozent und weiteren Schutzmaßnahmen zulässig.

    Pfingsten: Stufe 2 - 21. Mai 2021

    • Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 50, sind ab dem übernächsten Tag gastronomische Einrichtungen  im Innenbereich geöffnet. Dies liegt aktuell nur in der Stadt Trier vor. Die aktuellen Fallzahlen finden Sie beim  RKI . Auf dieser  Übersicht der IHK Trier finden Sie die Inzidenzentwicklung in der Region Trier in den letzten Tagen.
    • Die Außengastronomie ist mit Testerfordernis erlaubt wie bisher.
    • Der Betrieb von Kultureinrichtungen im Freien ist mit bis zu 100 Zuschauerinnen und Zuschauern unter Wahrung des Abstandsgebots, der Maskenpflicht, der Pflicht zur Kontakterfassung für die Zuschauerinnen und Zuschauer zulässig. Die Maskenpflicht entfällt am Platz. Jeder Zuschauerin und jedem Zuschauer ist anhand eines Sitzplans ein Sitzplatz personalisiert zuzuteilen; dies ist vom Betreiber zu dokumentieren. In Einrichtungen mit einer festen Bestuhlung oder einem festen Sitzplan kann das Abstandsgebot durch einen freien Sitzplatz zwischen jedem Sitzplatz innerhalb einer Reihe sowie vor und hinter jedem Sitzplatz gewahrt werden. Das Abstandsgebot gilt nicht für Personen, die dem gleichen Hausstand angehören.
    • Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 50, ist ab dem übernächsten Tag  der Betrieb von Kultureinrichtungen auch im Innenbereich zulässig.

    Christi Himmelfahrt: Stufe 1 - 12. Mai 2021

    Kontaktarmer Urlaub wird unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
    • Hotels, Hotels garnis, Pensionen, Gasthöfe, Gästehäuser und ähnliche Einrichtungen,
    • Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Privatquartiere und ähnliche Einrichtungen,
    • Jugendherbergen, Familienferienstätten, Jugendbildungsstätten, Erholungs-, Ferien- und Schulungsheime, Ferienzentren und ähnliche Einrichtungen,
    • Campingplätze, Reisemobilplätze, Wohnmobilstellplätze und ähnliche Einrichtungen
    dürfen unter folgenden Maßgaben öffnen:
    • Die zur Beherbergung dienenden Wohneinheiten müssen jeweils über eigene sanitäre Einrichtungen verfügen,
    • Sämtliche Gemeinschaftseinrichtungen sind geschlossen,
    • Angebote von Sport- und Freizeitaktivitäten, Wellnessangebote sowie Gruppenangebote mit Freizeitcharakter sind nicht zulässig.
    • Ein Hygienekonzeptwird vorgehalten.
    • Es besteht eine Testerfordernisfür die unter Punkt 1 (Hotels etc.) und Punkt 3 (Jugendherbergen etc.) genannten Betriebe. Der Test darf bei Anreise max. 24 Stunden alt sein und bei längeren Aufenthalten ist eine Nachtestung nach weiteren 48 Stunden nötig.
    • Darüber hinaus muss eine Kontakterfassung erfolgen und Abstandsregeln sind einzuhalten. Es gilt Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Räumen.
    • Für die Bewirtung von Geschäftsreisenden gelten nun die allgemeinen Regeln, d.h. z.B. Frühstück auf dem Zimmer.
    • Außengastronomie ist erlaubt mit Testerfordernis wie bisher.
    • Der gesamte Handel kann wieder öffnen (max. 1 Person pro 10 Quatratmeter). Es ist kein Test oder eine Terminreservierung erforderlich.

    Liegt die Inzidenz vor Ort drei Tage lang über einem Wert von 100 gelten ab dem übernächsten Tag wieder die Regelungen der  Bundesnotbremse . Die Landkreise und kreisfreien Städte müssen das Eintreten und außer Kraft setzen der Bundesnotbremse in geeigneter Weise öffentlich bekannt machen.

  • Testpflicht

    Die Gäste müssen vor dem Betreten der Einrichtung einen negativen Test vorweisen. Dies kann durch zwei Optionen erfolgen:

    • Das Vorlegen eines negativen PoC-Antigen-Test durch geschultes Personal ( Schnelltest ), der durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen und auf dieser Website gelistet ist. Der Test darf nicht vor mehr als 24 Stunden vorgenommen worden sein und das Ergebnis muss durch die den Test durchführende Stelle bestätigt sein; die Bestätigung ist vom Gast vor dem Betreten der Einrichtung vorzulegen.
    • Das Durchführen eines PoC-Antigen-Test zur Eigenanwendung (Selbsttest), der durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen und auf dieser Website gelistet ist. Der Test ist direkt vor dem Betreten der Einrichtung in Anwesenheit einer von dem Betreiber der Einrichtung beauftragten Person von den Gästen durchzuführen. Der Betreiber der Einrichtung hat den Gästen auf Verlangen das Ergebnis und den Zeitpunkt der Testung zu bestätigen. Hierfür ist das beigefügte Formularzuverwenden. Mit der Vorlage dieser Negativ-Bescheinigung können die Gäste innerhalb von 24 Stunden weitere Einrichtungen besuchen.

    Symptomlose, geimpfte Personen sowie genesene Personen sind von der Testpflicht nach §1 Abs. 9 ausgenommen , sofern folgende Kriterien erfüllt sind:

    • Vollständiger Impfschutz: Liegt nach Ablauf von 14 Tagen nach der letzten Impfung vor, die für ein vollständiges Impfschema erforderlich ist. Es dürfen keine typischen Symptome einer Infektion vorliegen.
    • Genesene: Nachweis für einen positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt.

    Das Vorliegen der Ausnahmen ist dem Betreiber der Einrichtung schriftlich oder elektronisch nachzuweisen.


  • Einreise aus internationalen Risikogebieten


    Bei der Einreise aus internationalen Risikogebieten müssen sämtliche Regeln beachtet werden.

    - Es muss eine Einreiseregistrierung durchgeführt werden. Diese muss vor Einreise unter www.einreiseanmeldung.de vorgenommen werden. Sämtliche Nachweise sollten vor Reiseantritt hochgeladen werden.

    - Es besteht eine Testpflicht. Reisende im Flugverkehr sowie Reisende nach Voraufenthalt in einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet müssen grundsätzlich bereits bei Einreise einen negativen Testnachweis vorlegen. Bei Einreisen im Flugverkehr und bei Voraufenthalten in einem Hochinzidenzgebiet ist auch die Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises möglich. Eine Beförderung ohne Nachweis ist ausgeschlossen. Der Testnachweis muss sich jeweils auf einen Test beziehen, der zum Zeitpunkt der Einreise maximal 48 Stunden (bei Antigen-Tests) oder 72 Stunden (PCR) zurückliegt. Bei Virusvariantengebieten verkürzt sich die Frist bei Antigen-Tests auf 24 Stunden. Bei Einreise nach Voraufenthalt in einem einfachen Risikogebiet, muss spätestens 48 Stunden nach Einreise ein negatives Testergebnis, einen Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden.

    - Es besteht eine Quarantänepflicht. Für Risikogebiete und Hochinzidenzgebiete müssen zehn Tage Quarantäne eingehalten werden, bei Virusvariantengebieten 14 Tage Quarantäne. Bei der Einreise aus einfachen Risikogebieten kann die Quarantäne durch das Einreichen eines Testnachweises oder einer Bescheinigung über die volle Impfung oder Genesung bereits vor Einreise vermieden werden. Auch bei Hochinzidenzgebieten müssen Genesene und Geimpfte nach Einreichen des Nachweises nicht in Quarantäne. Hier ist die Freitestung aus der Quarantäne mit Testnachweis jedoch frühestens ab 5 Tagen möglich. Bei Virusvariantengebieten müssen die vollen 14 Tage in Quarantäne verbracht werden. Hier besteht keine Möglichkeit der Verkürzung durch Nachweise.

    Hier finden Sie die Liste der ausgewiesenen Risikogebiete.

    FAQs zur Einreise aus Risikogebietenhat das Bundesgesundheitsministerium dargestellt.



  • Finanzhilfen

    Hinweise zu Finanzhilfen finden Sie auf dieser Übersichtsseite.
  • Weiterbildungsangebote

    Digitale Weiterbildungsangebote für Unternehmer und Mitarbeiter der Tourismusbranche finden Sie auf dieser Seite.

Allgemeine Informationen zum Coronavirus

  • Wo finde ich allgemeine Informationen für Unternehmen?

    Allgemeine, branchenunspezifische Informationen für Unternehmen finden Sie auf der Internetseite der IHK Trier. Hier werden sowohl Finanzhilfen dargestellt als auch Rechtsgrundlagen erläutert. Weiterhin finden Sie hier die Ansprechpartner der Hotlines der IHK Trier.

    Auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat vielerlei Informationen gebündelt und stellt diese auf ihrer Plattform dar.
  • Welche Rechtsgrundlagen und Verordnungen gibt es in Rheinland-Pfalz?

    Die Landesregierung Rheinland-Pfalzhat ein Informationsportal zum Coronavirus geschaltet und veröffentlicht ebenso die gültigen Rechtsverordnungen.
  • Wo finde ich Informationen bezüglich des Coronavirus selbst?

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) klärt zu medizinischen Fragestellungen, Fallzahlen, Infektionsschutzmaßnahmen und Risikoeinschätzungen des Coronavirus auf.

    Weitere fachspezifische Informationen finden Sie auch beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

     

  • Wie gehe ich mit den arbeitsrechtlichen Fragestellungen und Kurzarbeit in meinem Unternehmen um?

    Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erläutert den richtigen Umgang mit dem Coronavirus am Arbeitsplatz.

    Arbeits(-schutz-)rechtliche Fragestellungen, wie bspw. zur Entgeltfortzahlung oder zur Kurzarbeit, beantwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

    Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat Informationen zu Kurzarbeit gebündelt.
  • Welche Finanzierungshilfen gibt es?

Spezielle Informationen für Unternehmen der Tourismuswirtschaft

  • Welche Informationsportale gibt es?

    Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes hat im Corona-Navigator vielerlei Informationen für die Tourismuswirtschaft gebündelt. Hier werden aktuelle Nachrichten geteilt, aktuelle Studien und Analysen veröffentlicht und nützliche Links aufgelistet. Auch der Deutscher Tourismusverband (DTV) und das Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz bündeln Informationen zum Coronavirus für Unternehmen der Tourismuswirtschaft. 

    Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) informiert über die Einhaltung und Umsetzungsmöglichkeiten von Hygienemaßnahmen, z. B. bei Bedientheken.

    Der Deutscher Reiseverband (DRV) stellt spezielle Informationen für die Reisewirtschaft zur Verfügung.

    Informationen für die HOGA-Branche stellt der DEHOGA-Bundesverband (DEHOGA) zur Verfügung und informiert auch über die verschiedenen Beschränkungen für das Gastgewerbe und Förderprogramme der Länder.

    Speziell für die Campingwirtschaft werden Informationen beim Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland e.V. (BVCD) dargestellt.
  • Was gilt für Stornierungen von Übernachtungen?

    Häufige Fragestellungen zu Buchungen, Stornierungen bzw. Kostenübernahme und Provisionen beantwortet der Deutscher Tourismusverband (DTV).
  • Was gilt für Betriebsschließungen und Versicherungsschutz?

    Der DEHOGA-Bundesverband (DEHOGA) informiert zu Miet-/Pachtreduzierung, Betriebsschließungen und Versicherungsschutz.
  • Welche finanziellen Erleichterungen gibt es über die Soforthilfe hinaus?

    Sonstige Erleichterungen, wie beispielsweise die Aussetzung des Rundfunkbeitrags, der GEMA und weitere gesetzlichen Erleichterungen stellt der Deutscher Tourismusverband (DTV) auf der Internetseite dar.
  • Was gilt bei Gewerbemieten und Stundungen?

    Händler, Gastgewerbe, Dienstleister, Kulturtreibende und Produzenten sind von der Corona-Krise stark betroffen. In der Corona-Krise leiden viele dieser Unternehmen unter den angeordneten Schließungen, Stornierungen und erleben einen historisch einmaligen Einbruch: Über Nacht sinken Umsätze auf Null, monatliche Ausgaben für Personal, Mieten und Unterhaltung laufen kaum gebremst weiter. Diese oft existenzbedrohenden Krise schlägt unmittelbar auch auf die Immobilienwirtschaft durch. Denn insolvente Unternehmen fallen schlagartig als Gewerbemieter aus. Deswegen gilt es, bei krisenbedingten Problemen einen fairen Ausgleich zu ermöglichen. Dies gilt insbesondere bei der Frage nach Möglichkeiten zum guten gemeinsamen Umgang mit den anstehenden Gewerbemieten. Der Bund hat agiert und mit dem Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom 27.03.2020 Regelungen geschaffen.

    Was wird durch das am 1. April 2020 in Kraft getretene Gesetz geregelt und was gilt weiterhin?  
    1. Grundsätzlich sind die Mieter von Gewerberäumlichkeiten an ihre Mietverträge gebunden, also es besteht aus dem Vertrag heraus die rechtliche Verpflichtung, die eigene Miete zu bezahlen. 
    2. Durch das neue Gesetz ist lediglich ein Kündigungsschutz vorgesehen, das heißt Mietern und Pächtern kann für den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 nicht wegen ausgefallener Mietzahlungen aufgrund der Corona-Krise gekündigt werden. Aber Miete oder Pacht bleiben weiter fällig und es können auch Verzugszinsen entstehen. 
    3. Außerdem müssen etwaige Mietschulden, die im Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 entstehen bis zum 30. Juni 2022 nachgezahlt werden, sonst droht wiederum die Kündigung. 
    4. Die Nichtzahlung der Miete vom 1. April bis 30. Juni 2020 muss auch damit begründet werden, dass die Zahlungsschwierigkeiten bedingt sind durch die Corona-Krise.  
    5. Die Neuregelungen sind ebenso von dem Gedanken getragen, neue Lösungen für die Gewerbemiete zwischen Händler oder Gastronom auf der einen Seite und dem Vermieter auf der anderen Seite zu finden. Die IHK-Organisation empfiehlt, dass Mieter und Vermieter sich an einen Tisch setzen und an einer gemeinsamen Lösung zu finden. 
    6. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Vereinbarung von Sonderregelungen für Mieter und Vermieter während der Corona-Krise. Eine Variante ist beispielsweise das Aussetzen der Mietzahlung vom 1. April 2020 bis zum 30.06.2020. Mit der Folge, dass danach die ausgesetzte Miete fällig wird. Eine andere Option ist es, gemeinsam zu schauen, ob beispielsweise eine Reduktion der Miete möglich ist. 
    Hier können Sie das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht einsehen.
    Hier finden Sie die FAQs des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz dazu.

    Fragen und Antworten zu Themen, die sich für Mietverhältnisse ergeben können: 

    • Müssen Nebenkosten gezahlt werden?  Das Gesetz versteht unter „Miete“ die Grundmiete zuzüglich der laufenden Betriebs- und Nebenkosten (insbesondere Betriebskostenvorauszahlungen oder Betriebskostenpauschale). Zur Miete zählen auch Untermietzuschläge, Zuschläge für gewerbliche Nutzung oder die besonders vereinbarte Vergütung für die Überlassung von Einrichtungsgegenständen. Sofern durch den Mieter eigene Verträge mit Versorgern abgeschlossen wurden, (Strom, Wasser, Telefon etc.) und Abschläge aufgrund der Pandemie nicht gezahlt werden können, sollte das Gespräch mit den Versorgern gesucht werden. Auch hier empfehlen wir mit dem Vertragspartner eine Stundungsvereinbarung zu treffen. Im Gesetz finden Sie eine Regelung zum sog. „Leistungsverweigerungsrecht“, die aber nur für Kleingewerbetreibende gilt; das sind Unternehmen mit bis zu 9 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von bis zu 2 Mio EUR.  
    • Was kann die IHK für Sie tun? Es gibt eine Vielzahl an Unterstützungsmaßnahmen, die Unternehmer beantragen können. Eine Übersicht finden Sie hier. Wir appellieren an beide Seiten: Sprechen Sie miteinander und versetzen Sie sich in die Lage des Vertragspartners. Finden Sie gemeinsam Wege durch die schwierige Lage, in der Sie sich gemeinsam befinden. Wenn Sie Fragen hierzu haben, stehen wir Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.
  • Wie erfolgt die Ausweisung der Umsatzsteuer bei Verpflegungsleistungen mit Kombipreisen?

    Die Ausweisung der Umsatzsteuer auf Verpflegungsleistungen mit Kombipreisen (z. B. Frühstücksbuffet im Beherbergungsbetrieb) erfolgt grundsätzlich nach dem Aufteilungsgebot. Nun wird im Schreiben des Bundesfinanzministeriums eine Vereinfachung in Form einer Pauschalierung zulässig.

    „Für die befristete Anwendung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes für Restaurations- und Verpflegungsdienstleistungen mit Ausnahme der Abgabe von Getränken ist es nicht zu beanstanden, wenn zur Aufteilung des Gesamtkaufpreises von sogenannten Kombiangeboten aus Speisen inklusive Getränken (z. B. Buffet, All-Inclusive-Angeboten) der auf die Getränke entfallende Entgeltanteil mit 30 % des Pauschalpreises angesetzt wird.“

    Bei Pauschalpreisen für Verpflegung kann somit ein pauschaler Getränkeanteil von 30 Prozent zum Normalsatz (01.07.2020.bis 31.12.2020: 16 Prozent; ab dem 01.01.2021: 19 Prozent) am Gesamtfrühstückspreis berücksichtigt werden. 70 Prozent des Pauschalpreises können ermäßigt (01.07.2020 bis 31.12.2020: 5 Prozent; 01.01.2021 bis 30. Juni 2021: 7 Prozent) besteuert werden.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter folgenden Nummern zur Verfügung. Im Bedarfsfall sind wir auch am Wochenende für Sie erreichbar.

      (06 51) 97 77-2 40 (Hanna van de Braak)
      (06 51) 97 77-2 03 (Marion Moersch)
      (06 51) 97 77-2 01 (Albrecht Ehses)


Wir informieren Siebei neuen Verordnungen, Aktualisierungen und Änderungen immer kurzfristig über unseren Newsletter. Hier können Sie sich für den Newsletter Tourismus anmelden.


Das Wirtschaftsministerium hat zwei neue Förderprogramme für den Tourismus aufgesetzt. Das „Sonderprogramm Gastgewerbe“ richtet sich an Hotels, Pensionen, Restaurants und Campingplätze und das Programm „Öffentliche Tourismusinfrastruktur“ richtet sich an kommunale Träger touristischer Infrastruktur.

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