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  • 01.05.2021

    Technologie-Scouting in Israel

    Neuer Service für Unternehmen in Rheinland-Pfalz erleichtert Zusammenarbeit

  • Foto: Jan Heidemanns
    International

    Jan Heidemanns

    Tel.: (06 51) 97 77-2 30
    Fax: (06 51) 97 77-2 05
    heidemanns@trier.ihk.de

Die Innovationskraft der Start-up-Nation Israel können sich rheinland-pfälzische Unternehmen nun verstärkt zunutze machen: Die Wirtschaftsrepräsentanz des Landes in Israel bietet Unternehmen eine Einstiegsplattform für ein Scouting nach neuen Technologien an. Deutsche Betriebe können so Kontakt zu israelischen Technologie-Anbietern knüpfen – sei es im Bereich Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0, Smarthome, Robotik oder Cybersecurity. Ziel ist es, ihnen den Weg in die Digitalisierung und hin zu neuartigen Geschäftsmodellen zu erleichtern. In einem Webinar informiert die IHK über die Details.

Israel zählt knapp über 9 Millionen Einwohner auf einer Fläche so groß wie Rheinland-Pfalz. Dank der weltweit höchsten Dichte an Start-ups hat es sich zu einem führenden Hochtechnologie-Standort entwickelt. Zu den derzeit mehr als 7000 Start-ups kommen jährlich 1000 bis 1500 Neugründungen hinzu. Damit ist Israel der wichtigste Standort für technologische Existenzgründungen.

Die Start-up-Nation beschränkt sich dabei nicht nur auf den Gründer-Hotspot Tel Aviv, sondern erstreckt sich bis nach Haifa im Norden, nach Jerusalem im Osten und ins südliche Be’er Sheva.

Der Erfolg Israels hat viele Gründe: eine weitsichtige Politik der Innovationsförderung, erstklassige Forschungszentren der Universitäten sowie eine enge Vernetzung von Militär, Wirtschaft, Politik, Forschung und Zivilgesellschaft. Insbesondere die Kombination, dass junge Menschen ihren Wehrdienst in einer der Technologie-Einheiten der Armee geleistet haben und israelische Universitäten zugleich ein hohes Bildungsniveau in Technologiefächern bieten, ist von großer Bedeutung für die Gründungskultur.

Forschungszentren vor Ort

Die israelische Start-up-Szene ist aufs Engste mit der internationalen Wirtschaft verbunden. Das Potenzial Israels als Innovationsquelle haben mittlerweile viele Großunternehmen erkannt. Mehr als 320 multinationale Konzerne betreiben Entwicklungs- und Forschungszentren vor Ort. Dazu gehören unter anderem deutsche Unternehmen wie Bosch, die Deutsche Telekom, Siemens, SAP, Daimler, Eon, Merck und Porsche.

Vor allem aber bestehen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) große Chancen bei der Verknüpfung mit israelischen Innovationen. Die Zusammenarbeit zwischen deutschen KMU und der Start-up-Nation Israel steckt allerdings noch in ihren Anfängen. Auch wenn sich die KMU durch Innovationsbereitschaft auszeichnen, greifen sie bisher nur in seltenen Fällen auf internationale Angebote zurück.

Dabei ist die Vernetzung mit Israel für deutsche Unternehmen problemlos und kosteneffizient, da Israel unter anderem Innovationsprozesse auf Firmenseite mit einer zentralen F&E-Förderung unterstützt. Darüber hinaus gibt es vor allem in den für die KMU relevanten Bereichen wie Automotive, Cybersicherheit, erneuerbare Energie, Elektronik und Industrie 4.0 eine hohe Anzahl spezialisierter israelischer Start-Ups, die sehr an einer Kooperation mit deutschen Partnern interessiert sind.

Webinar erklärt Details

Doch wie kommen rheinland-pfälzische Unternehmen in Kontakt mit israelischen Start-ups und deren Innovationen? Genau da knüpft die Wirtschaftsrepräsentanz Israel des Landes Rheinland-Pfalz an. Sie bietet Unternehmen ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Scouting nach neuen Technologien – kostenfrei.

Konkret richtet sich das Angebot an KMU, die mit israelischen Start-ups ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern oder in Kooperation mit Hightech-Anbietern Innovationen voranbringen möchten – oder an hiesige Technologieanbieter, die den israelischen Markt erreichen wollen.

Die IHKs Trier und Pfalz laden mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz zum Webinar „Technologie-Scouting in Israel“ am Donnerstag, 17. Juni 2021, ein. Unternehmen erhalten einen Einblick in das israelische Start-up-Ökosystem und lernen den Service der Wirtschaftsrepräsentanz kennen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter www.ihk-trier.de.

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