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  • Preissteigerungen für Baumaterial

  • Foto: Dagmar Lübeck
    Extern

    Dagmar Lübeck

    Tel.: (06 51) 9 75 67-16
    luebeck@eic-trier.de

Preisschwankungen für Rohstoffe und Materialien kommen in der Baubranche immer wieder vor. In letzter Zeit sind die Preise für Holzprodukte, Mineralölerzeugnisse, Betonstahl und Dämmstoffe stark angestiegen. Teilweise gibt es auch Lieferschwierigkeiten bis hin zu Lieferstopps. Für Unternehmen, insbesondere für kleine Handwerksbetriebe, stellt diese Situation eine besondere Herausforderung dar. Da Werkverträge im Baubereich in der Regel auf der Basis von Festpreisen abgeschlossen werden, fallen Materialpreiserhöhungen in den Risikobereich des Auftragnehmers. Diese müssen bereits von vornherein in das Angebot einkalkuliert werden. Nach Auftragserteilung gibt es kaum Möglichkeiten, Materialpreissteigerungen an den Auftraggeber weiterzugeben. Anders sieht es hingegen bei sehr extremen und unvorhersehbaren Preissteigerungen aus. Hier wäre dann im Einzelfall zu prüfen, ob ein Wegfall der Geschäftsgrundlage vorliegt. Darüber hinaus kann versucht werden, im Dialog mit dem Auftraggeber eine einvernehmliche Vertragsanpassung herbeizuführen. Von Auftraggeberseite können in den Angebotsunterlagen auch sog. Stoffpreisgleitklauseln vereinbart werden, die es dem Auftragnehmer bei sehr langen Bauzeiten ermöglichen, Preissteigerungen weiter zu berechnen. Ziel des Online-Seminars ist es, Unternehmen Möglichkeiten für Preisanpassungsansprüche bei Materialpreissteigerungen aufzuzeigen. Ein Überblick zu zielführenden Strategien und Preisanpassungsklauseln in Verträgen rundet das Programm ab. 

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