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IHK Trier


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  • 12.01.2023

    Neuer DIHK-Fachkräftereport

    Umfrageergebnisse der IHK-Organisation. Fachkräfteengpässe trotz schwieriger Wirtschaftslage. Jedes zweite Unternehmen kann nicht alle offenen Stellen besetzen.

  • Foto: Dr. Matthias Schmitt
    Standortpolitik

    Dr. Matthias Schmitt

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Der aktuellen Umfrage von Ende 2022 zufolge, an der sich über 20.000 Unternehmen beteiligten, haben sich die Stellenbesetzungsschwierigkeiten im Vorjahresvergleich nochmals verschärft, obwohl die Betriebe vielfach ein wirtschaftlich schwieriges Jahr erwarten und ihre Personalplanung heruntergeschraubt haben.

Die DIHK geht davon aus, dass in Deutschland rund zwei Millionen Arbeitsplätze vakant bleiben. Das entspricht einem entgangenen Wertschöpfungspotenzial von fast 100 Milliarden Euro.

Über alle Branchen hinweg sehen sich den Umfrageergebnissen zufolge 53 Prozent der Betriebe von Personalengpässen betroffen, in der Industrie und in der Bauwirtschaft sind es jeweils 58 Prozent. Stellenbesetzungsprobleme treffen u.a. die für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie bedeutsamen Investitionsgüterproduzenten (65 Prozent) sowie Hersteller von Spitzen- und Hochtechnologie (jeweils 63 Prozent) besonders stark.

Am häufigsten scheitern die Unternehmen mit Stellenbesetzungsschwierigkeiten bei der Einstellung von Fachkräften mit dualer Berufsausbildung (48 Prozent) und von Auszubildenden (39 Prozent). Personal mit Weiterbildungsabschluss suchen 37 Prozent der Unternehmen mit Besetzungsproblemen erfolglos. Bei den Hochschulabsolventinnen und -absolventen ist es jedes dritte dieser Unternehmen. Auch für Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung bestehen Beschäftigungschancen – 31 Prozent der Betriebe mit Stellenbesetzungsproblemen können entsprechende Vakanzen nicht besetzen.

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