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IHK Trier


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  • 29.12.2021

    In Vorbereitung: Entalkoholisierter und teilweise entalkoholisierter Wein

    Deutliche Änderungen wegen Umsetzung der neuen gemeinsamen Marktordnung ab 2023

  • Foto: Albrecht Ehses
    Wein & Tourismus

    Albrecht Ehses

    Tel.: (06 51) 97 77-2 01
    Fax: (06 51) 97 77-9 65
    ehses@trier.ihk.de

Die Umsetzung der neuen gemeinsamen Marktordnung als Teil der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zieht ab 2023 deutliche Änderungen auch im Bereich der entalkoholisierten und teilweise entalkoholisierten Weine nach sich. Danach ist ein Wein als entalkoholisiert zu bezeichnen, wenn er einen Alkoholgehalt unter 0,5 % hat und als teilweise entalkoholisiert bei einem Alkoholgehalt zwischen 0,5 % und 8,5 %. Die Begriffe sind dann in der Kennzeichnung der Erzeugnisse verpflichtend. Weiterhin gilt, dass vollständig oder teilweise entalkoholisierte Erzeugnisse nicht angereichert werden dürfen und eine Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums obligatorisch ist. Bei Erzeugnissen ohne geografische Angabe ist sowohl eine teilweise als auch eine vollständige Entalkoholisierung zulässig, während bei Weinen mit g.U./g.g.A. nur eine teilweise Entalkoholisierung erlaubt ist. Bei letzteren muss die jeweilige Produktspezifikation eine Beschreibung und die Herstellungseinschränkungen umfassen. Details werden in den noch zu erstellenden Delegierten Rechtsakten geregelt. 

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