Nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz erwartet die Wirtschaft zügige und pragmatische Entscheidungen von der künftigen Landesregierung. Eine Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammern zeigt deutlich: Die rheinland-pfälzischen Unternehmen verbinden mit der Landtagswahl 2026 konkrete Erwartungen an einen wirtschaftspolitischen Neustart – insbesondere beim Bürokratieabbau, bei schnelleren Genehmigungsverfahren sowie bei der Entlastung von Steuern und Abgaben.
„Wir gratulieren den Wahlsiegern und wünschen den Verantwortlichen eine zügige und erfolgreiche Regierungsbildung. Jetzt kommt es darauf an, rasch Stabilität zu schaffen und wirtschaftspolitisch entschlossen zu handeln“, sagt Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. „Die Unternehmen erwarten keine langen Verhandlungen, sondern klare Prioritäten, schnelle Fortschritte bei den zentralen Standortfragen – und vor allem, dass spürbare Entlastungen zügig in den Betrieben ankommen. Für die ersten 100 Tage ist der Auftrag klar: digitale Antragsverfahren, schnellere Entscheidungen, eine geringere Regelungstiefe, mehr Vertrauen in unternehmerischen Sachverstand – und kein weiterer Bürokratieaufwuchs durch neue Regelungen oder Berichtspflichten.“
Hier geht's zum IHK-Forderungspapier „Stärker. Einfacher. Schneller. Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz 2031+“.
Standortpolitik
Dr. Matthias Schmitt
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