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02.09.2019

Gute Zahlen im Raiffeisen-Jubiläumsjahr


Dieser Text ist vom 02.09.2019 und könnte inhaltlich veraltet sein.
Rückblickend auf 2018 spricht die Raiffeisenbank Westeifel eG erneut von einem guten und soliden Geschäftsjahr. Nah am Kunden und mit hoher Kompetenz und regionaler Verbundenheit seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Botschafter der genossenschaftlichen Philosophie im Jubiläumsjahr zum 200. Geburtstag des Gründervaters Friedrich-Wilhelm Raiffeisen gewesen, so beurteilen es die Vorstandsmitglieder Franz-Rudolf Hermes
und Klaus Peters. Jüngst punktete das genossenschaftliche Geldinstitut außerdem mit der Auszeichnung „Beste VR-FördermittelBank 2018“.
Die Bilanzsumme der Raiffeisenbank Westeifel ist um 3,2 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 444,7 Millionen Euro gestiegen. Die Eigenmittel der Bank stiegen um 5,6 Prozentpunkte auf 49,7 Millionen Euro. Das Kundenkreditvolumen liegt aktuell bei 356,3 Millionen Euro – eine Steigerung um 2,7 Prozent. Die Kunden- einlagen liegen bei 320,9 Millionen Euro und stiegen damit um 5,1 Prozentpunkte an. Zum Jahreswechsel waren 101 Mitarbeiter bei der Bank angestellt (61 Frauen, 40 Männer) – davon acht Auszubildende. Sie bearbeiten rund 52 000 Kundenkonten. „Mit diesem Ergebnis können wir in Zeiten von Niedrigzinsen und weiter steigender Regulatorik sehr zufrieden sein“, resümierte Hermes. So konnte die Bank wieder eine Dividende von 4,5 Prozent an ihre Mitglieder ausschütten. Im Bericht der Tochtergesellschaft, der Raiffeisen Waren GmbH Westeifel berichtete Geschäftsführer Werner Aßmann ebenfalls über ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozentpunkte auf nunmehr knapp 45 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss belief sich auf rund 439 000 Euro. Im Rahmen der Generalversammlung stellte sich Mark Kaffenberger als neues Vorstandsmitglied den Mitgliedern vor. Er wird Franz-Rolf Hermes nachfolgen, der zum 31. Dezember 2019 in den Ruhestand verabschiedet wird. Kaffenberger hat seine Tätigkeit in der Bank aber bereits aufgenommen. Er ist 39 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder und kommt aus dem Odenwald.
Der Preis für die „Beste VR-Fördermittelbank“ wurde von Dach-Bank der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken, der DZ Bank AG, vergeben. Bei einer Feierstunde in Frankfurt am Main nehmen Franz-Rudolf Hermes und Bereichsleiter Otmar Pütz die Ehrenurkunde für die Raiffeisenbank Westeifel entgegen. „Diese Auszeichnung ist sichtbarer Ausdruck des Vertrauens der Kunden in unsere Raiffeisenbank“, befand Hermes. Man wolle zusammen mit den Kunden den besten Finanzierungsplan für Investitionen ausarbeiten. Und dazu gehöre auch die Einbindung von Förderkrediten – gleichwohl die Bank hier auf eigenen Zinsertrag verzichte. Die Experten der Raiffeisenbank Westeifel eG hatten im Jahresverlauf 2018 insgesamt 91 Förderanträge in den Bereichen Gewerbe,
Landwirtschaft und Wohnungsbau bearbeitet. Insgesamt wurden fast acht Millionen Euro vermittelt. „Als genossenschaftliches Institut haben wir einen Förderauftrag unseren Kunden und Mitgliedern gegenüber und wir freuen uns, dass das heimische Gewerbe, die Landwirtschaft und Häuslebauer uns vertrauen“, betonte Pütz.

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