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IHK Trier


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  • 28.01.2022

    Änderungen der Gemeinsamen Marktordnung

    Praxis- und marktrelevante Veränderungen in der VO EU 2217/2021

  • Foto: Matthias Lex
    International

    Matthias Lex

    Tel.: (06 51) 97 77-2 11
    Fax: (06 51) 97 77-2 05
    lex@trier.ihk.de

Säuerung und Entsäuerung

Bisher war lediglich für die Weinbauzonen A und B die Entsäuerung zugelassen und nicht die Säuerung. Die Differenzierung nach Weinbauzonen ist nunmehr entfallen.  Es darf nun in allen Weinbauzonen eine Entsäuerung oder Säuerung stattfinden.

Anreicherung

Den Mitgliedsstaaten war es bisher möglich, den festgesetzten Wert des Gesamtalkoholgehaltes lediglich für Weine mit einer geschützten Ursprungsbezeichnung anzuheben. Diese Beschränkung wurde erweitert. Der nationale Gesetzgeber ist nun ermächtigt, den festgesetzten Wert des Gesamtalkoholgehalts sowohl für Weine mit einer geschützten Ursprungsbezeichnung als auch für Weine mit einer geschützten geografischen Angabe anzuheben.

Die Möglichkeit der Anreicherung über die 11,5 % vol. in Weinbauzone A und über die 12 % vol. in Weinbauzone B in der neuen GMO wurde nun auch für die geschützte geografische Angabe in das Ermessen der Mitgliedstaaten gestellt.

„Rosé Glühwein“

Es wurde Möglichkeit geschaffen, „Rosé Gühwein“ als Mischung aus Weißwein und Rotwein herzustellen. Die Herstellung aus „Rosé-Trauben“ bleibt unzulässig.

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