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28.02.2017

Saubere Luft in deutschen Städten - Aber wie?

Der DIHK beschreibt in seinem Faktenpapier die Kosten und Wirkungen von Maßnahmen zur Luftreinhaltung in Städten. Die derzeit diskutierten Fahrverbote für Diesel-Pkw beispielsweise wirken kurzfristig sehr effektiv, langfristig lässt ihre Wirkung jedoch stark nach. Zudem verursachen sie Kosten in Milliardenhöhe. Viele verkehrslenkende Maßnahmen bieten dagegen nachhaltigere Lösungen, benötigen dafür jedoch mehr Zeit zur Umsetzung.

Vertragsverletzungsverfahren, Umweltverbandsklagen, Untersuchungsausschüsse: Weil fast 57 Prozent aller verkehrsnahen Messstationen in Deutschland die Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 μg/m³ im Jahresmittel überschreiten, stehen Verwaltungen und Politik unter Zugzwang. Besonders Ballungsgebiete sind betroffen: In fast 50 deutschen Städten weisen verkehrsnahe Messstationen überhöhte Werte auf.

Von verschiedenen Seiten werden nun verschiedene Vorschläge unterbreitet, die darauf hinauslaufen, Diesel-Verkehr in Städten einzuschränken. Andere setzen dagegen auf Maßnahmen, die den Verkehr optimieren sollen. Bisher wird diese Diskussion fast ausschließlich mit Blick auf die zu erreichende Immissionsreduzierung in Städten geführt. Eine sorgfältige Abwägung von Kosten und Nutzen der vielen möglichen Maßnahmen blieb bisher aus.
Mit seinem Faktenpapier will der DIHK etwas mehr Licht in die unübersichtliche Diskussion der NO2-Belastung in Städten bringen und die vorgeschlagenen Maßnahmen einem Faktencheck unterziehen.

Quelle: DIHK


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