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Einzelhandelsnahversorgung

Der wirtschaftliche Strukturwandel der letzten Jahrzehnte hat vor allem in ländlichen Räumen zu nachhaltigen Veränderungen geführt. Die Verschiebung zum Dienstleistungssektor hatte zur Folge, dass Regionen, die durch Landwirtschaft, Bergbau oder Produktionsbetriebe geprägt waren, zunächst zahlreiche Arbeitsplätze verloren, die dann im tertiären Sektor neu entstanden. Gleichzeitig wächst aktuell die Bevölkerung in den Metropolregionen, während sich viele ländliche Räume, auch in der Region Trier, perspektivisch mit abnehmenden Bevölkerungszahlen konfrontiert sehen.

Die Industrie- und Handelskammer Trier hat in Absprache mit der Handwerkskammer Trier im Herbst 2014 eine Vollerhebung unter 544 Ortsgemeinden mit grundzentraler beziehungsweise nicht zentralörtlicher Funktion in den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Trier-Saarburg, Vulkaneifel und dem Eifelkreis Bitburg-Prüm durchgeführt. Dabei wurden die befragten Ortsbürgermeister darum gebeten anzugeben, ob und wenn ja welche Einzelhandelsnahversorgungseinrichtungen in ihren Ortsgemeinden vorhanden sind. Da in den Mittelzentren und dem Oberzentrum der Region Trier von einer angemessenen Versorgungsstruktur ausgegangen werden kann, wurden diese von der Befragung ausgenommen. Insgesamt beteiligten sich 70 Prozent der befragten Ortsgemeinden an der Umfrage. Die restlichen Daten der nicht antwortenden Ortsgemeinden wurden anhand von Firmendaten der HWK und IHK Trier ermittelt. Somit steht erstmals seit den 1990er-Jahren ein umfassender Überblick über die aktuelle Nahversorgungssituation in der Region Trier zur Verfügung. Die Angaben der Ortsbürgermeister, insbesondere zur Veränderung der Nahversorgungssituation, beruhen dabei auf persönlichen Einschätzungen.


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Sebastian Keck
Standortpolitik
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