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01.11.2017

Großer Preis des Mittelstandes geht in die Vulkaneifel!

Die PREMOSYS GmbH mit Sitz in Kalenborn-Scheuern ist mit dem Großen Preis des Mittelstandes der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet worden. Das Unternehmen in der Vulkaneifel entwickelt und produziert optoelektronische Systeme zur professionellen Farberkennung und Farbmessung (optische Prüfsysteme) sowie Geräte für die Qualitätssicherung in der Industrieproduktion.

Geschäftsführer Matthias Kuhl ist stolz auf die hohe Qualität der Produkte und die hohe Innovationskraft seines Unternehmens, das stetig neue Produkte hervorbringt. 2016 gingen gleich mehrere Neuheiten an die Kunden: die QuickMatch-InLine-Farbmessung, die der Ressourcenschonung im Bereich der Kunststoffherstellung dient, die QuickMatch-II-InLine-Farbmessung von kristallinem Granulat für Bayer und das Colorette-4-Farbmesssystem von geröstetem Kaffee für die Firma probat.

Innerhalb der vergangenen vier Jahre wurde der Umsatz um 25 Prozent gesteigert und die Größe der Belegschaft fast verdoppelt. Mit einer Eigenkapitalquote, die sich seit 2013 auf fast 50 Prozent verdoppelt hat, ist PREMOSYS sicher und zukunftsorientiert aufgestellt.

Hohe Investitionen, die die Wettbewerbsfähigkeit sichern sollen, sind für die Zukunft geplant, darunter die Beschaffung eines hochwertigen 3D-Druckers, eines speziellen Systems für die Aushärtung von UV-Kleber und neue Oszilloskope.

PREMOSYS ist Marktführer bei LED-Testsystemen und hat schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten wie den Innovationspreis Rheinland-Pfalz (2016), zweimal den Success-Preis des Landes Rheinland-Pfalz und eine Ehrung der Handwerkskammer Koblenz.

Im Bereich der Entwicklung neuer hyperspektraler Sensortechnologien kooperiert PREMOSYS eng mit dem Fraunhofer-Institut Erlangen. Mit dem Forschungszentrum Jülich läuft ein Projekt zur Anregung von Algenwachstum durch die gezielte Erzeugung von Lichtspektren auf Basis von Leuchtdioden, wofür das Unternehmen eine Art Sonnensimulator entwickelt hat. Mit dem Institut für Landwirtschaft der Universität Bonn entwickelt PREMOSYS ein System zur gezielten Ausbringung von Herbiziden auf Freiflächen.

Kuhl bedankt sich für die hohe Auszeichnung: „Wir sind stolz darauf, dass neben den wirtschaftlichen Aspekten unser personelles und soziales Engagement eine solch große Anerkennung findet. Premosys ist fest verwurzelt mit der Region und will weiterhin dafür sorgen, dass auch für junge Menschen Arbeitsplätze mit Perspektiven entstehen, die Voraussetzungen hierfür sind mit unserem neuen Technikum in Kalenborn-Scheuern geschaffen.“
Die PREMOSYS GmbH wurde zum 7. Mal seit 2011 für den Großen Preis des Mittelstandes nominiert: durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, die IHK Trier, die Volksbank RheinAhrEifel eG, die Verbandsgemeindeverwaltung Hillesheim, die HIGIS GmbH, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel mbH und die Verbandsgemeindeverwaltung Gerolstein. Im Jahre 2015 erfolgte die Auszeichnung als „Finalist“.

Deutschlandweit haben sich 4923 Unternehmen um diesen Preis beworben. In den Wettbewerbsregionen Niedersachsen/Bremen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein/Hamburg und Rheinland-Pfalz/Saarland wurden 1407 Bewerber gezählt. PREMOSYS erhielt als eines von elf Unternehmen aus diesen Regionen diese hohe Auszeichnung.



Info

Blickpunkt Wirtschaft
Artikelart: Unternehmensnotizen
Ausgabe: November 2017




Autor

Cornelia Fetzer
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