Offizielles Internetangebot der IHK Trier


Donnerstag, 7. Juni 2018, 10:00 Uhr | Seminare

"Grenzüberschreitende Einsätze in Deutschland"

Viele deutsche Unternehmen arbeiten regelmäßig mit ausländischen Subunternehmen zusammen. Wenn ausländische Unternehmen Mitarbeiter vorübergehend nach Deutschland entsenden, sind verschiedene administrative Auflagen sowie arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Aspekte zu beachten. Das Arbeitnehmerentsendegesetz regelt, dass die zwingenden Mindestarbeitsbedingungen für aus dem Ausland nach Deutschland entsandte Arbeitskräfte gewährleistet werden müssen. In mehreren Branchen muss vor dem Arbeitseinsatz eine Entsendemitteilung erfolgen. Zudem sind diverse Dokumente vorzuhalten, u.a. die A1-Bescheinigung zum Nachweis der Sozialversicherung im Herkunftsland sowie Arbeitszeitdokumentationen.

In der Praxis sehr wichtig ist auch die Abgrenzung zwischen einem Werkvertrag und der Arbeitnehmerüberlassung. Kontrollen durch die Hauptzollämter können im Falle eines Verstoßes gegen administrative Auflagen zu Bußgeldern führen, bei illegaler Beschäftigung und Lohndumping sogar strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Ein wichtiger Bereich ist auch die umsatzsteuerliche Abwicklung von grenzüberschreitenden Einsätzen in Deutschland sowie die Klärung der direkten Steuerpflicht.

Das Seminar vermittelt einen praxisnahen Überblick über die arbeits-, sozialversicherungsrechtlichen und steuerrechtlichen Regelungen sowie administrativen Auflagen bei grenzüberschreitenden Einsätzen in Deutschland.


Wichtige Infos

Termin
Beginn:  07.06.2018, 10:00 Uhr
Ende:  07.06.2018, 16:30 Uhr


Veranstaltungsort
IHK Trier, Bildungszentrum, Raum 1.2
Straße: Herzogenbuscher Straße 12
Ort: 54292 Trier


Veranstalter
EIC-Trier


Gebühr:  195,00 € zzgl. MwSt




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