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Jahresabschluss 2016

Die Ertragslage der IHK Trier entwickelte sich 2016 positiver als geplant. Sämtliche Ertragsposten schlossen über Plan und über den Vorjahreswerten ab. Die Beitragserträge lagen um T€ 73 über Plan und T€ 192 über dem Vorjahreswert. Hintergrund für die Entwicklung ist die höhere Beitragsbemessungsgrundlage für das laufende Jahr. Die Erträge aus Gebühren schlossen mit T€ 69 über Plan und T€ 9 über dem Jahr 2015 ab. Hierzu trug das höhere Gebührenaufkommen aus einer Reihe von Gebührentatbeständen bei, die den Rückgang bei den wesentlichen Gebühren aus Aus- und Weiterbildung überkompensieren konnten. Auch die Erträge aus Entgelten lag T€ 137 über dem Planwert und T€ 123 über dem Vorjahresniveau. Die Steigerung basiert im Wesentlichen auf höheren Einnahmen bei den Anpassungsfortbildungen. Insbesondere die sonstigen betrieblichen Erträge lagen
T€ 822 über dem Planansatz und T€ 785 über dem Wert in 2015. Hauptgrund hierfür waren Teilwertberichtigungen von Pensions- und Beihilferückstellungen. Insgesamt schlossen die Betriebserträge T€ 1.101 über dem Planansatz von T€ 8.650 ab. Die Betriebsaufwendungen lagen mit T€ 15 unter den veranschlagten Werten. Dabei lagen die Gehälter und die Abschreibungen mit insgesamt T€ 120 unter Plan, die übrigen Positionen mit T€ 105 über Plan.
Das Betriebsergebnis schloss T€ 1.116 über dem Planansatz und T€ 648 über dem Vorjahreswert ab. Neben den höheren Erträgen bei Beiträgen, Gebühren und Entgelten waren die Veränderungen der Pensions- und Beihilferückstellungen, bedingt durch drei Sterbefälle, ursächlich für das deutlich höhere Betriebsergebnis. Das negative Finanzergebnis schloss mit T€ 258 besser als geplant ab. Wesentlicher Grund hierfür sind ein geringerer Zinsaufwand durch die Verlängerung des durchschnittlichen Markzinssatzes von sieben auf zehn Jahre gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB, die zu geringeren Aufzinsungen bei den Pensionsrückstellungen geführt haben. Weiterhin wirkten sich Sterbefälle im Zinsanteil der Pensionsrückstellungen und geringere Kreditzinsen durch die vollständige Tilgung eines Darlehens positiv auf das Finanzergebnis aus.
Anstelle eines geplanten negativen Jahresergebnisses von T€ 436 schließt die IHK Trier das Jahr mit einem positiven Jahresergebnis von T€ 938 ab. Nach Zuführung von T€ 437 in eine Zinsausgleichsrücklage verbleibt ein Ergebnisvortrag von T€ 501. Dies stellt eine deutliche Verbesserung zum Vorjahr dar, das mit einem negativen Jahresergebnis von T€ 282 abschloss.
    
Die Bilanzsumme der IHK Trier ist im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich gesunken, sie verringerte sich um T€ 4.539 auf T€ 21.900: auf der Aktivseite im Wesentlichen wegen Abschreibungen des Sachanlagevermögens und im Umlaufvermögen durch die vollständige Tilgung des Darlehens von T€ 4.476. Durch die Darlehenstilgung nahm die Liquidität der IHK Trier im Geschäftsjahr 2016 um T€ 4.229 ab und liegt mit T€ 3.920 stabil auf ausreichend hohem Niveau. Die Veränderungen auf der Passivseite sind geprägt durch Teilwertauflösungen bei den Rückstellungen sowie durch die Darlehenstilgung.
Per 31. Dezember 2016 wurde das von der IHK-Vollversammlung beschlossene Eigenkapitalstrukturkonzept umgesetzt. Mit diesem Konzept wurde die atypische Vermögenssituation aus der Eröffnungsbilanz vom 1. Januar 2006 korrigiert: Die Nettoposition wurde von T€ 2.000 auf T€ 9.000 aufgestockt und bildet nun sachgerecht das unbewegliche Sachanlagevermögen von T€ 15.408 ab. In diesem Zusammenhang wurde die Ausgleichsrücklage mit T€ 2.808 ausgewiesen, um somit auch perspektivisch ausreichend Vorsorge für das Risiko ergebniswirksamer Schwankungen zu treffen. Ergänzend wurde eine zweckgebunden Rücklage zum Pensionszinsausgleich eingestellt.

Schlussbilanz
Erfolgsrechnung
Finanzrechnung
Anhang
Lagebericht




Ansprechpartner

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