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01.03.2017

Arla investiert massiv in seine Produktionsstandorte

Für das Jahr 2017 plant die europäische Molkereigenossenschaft Arla Foods weltweit Investitionen in Höhe von 335 Millionen Euro für den Ausbau ihrer Produktionsstätten. Damit soll im Rahmen der „Strategie 2020“ mehr Milch in das Markengeschäft und in den Bereich Foodservice verlagert werden. Dieses Investitionsbudget bedeutet eine fast 50-prozentige Steigerung zum Vorjahr (227 Millionen Euro) und gehört zu den höchsten Investitionen im Bereich Supply Chain, die das Unternehmen jemals innerhalb eines Jahres getätigt hat.
 
Etwas mehr als 15 Millionen Euro fließen nach Pronsfeld, den weltweit größten Arla-Standort. „Unser Ziel ist es, die Wertschöpfung für die Milch unserer Landwirte in den kommenden Jahren zu erhöhen, daher arbeiten wir gemeinsam mit unseren Kollegen der globalen Organisation daran, unseren Standort für die Zukunft optimal aufzustellen“, sagt Standortleiter Jürgen Wolf.

So wird im Laufe des Jahres die Infrastruktur für eine neue Abfüllanlage geschaffen, zudem wird eine bestehende Abfüllanlage ersetzt. Auch im Bereich der Arbeitssicherheit und des Arbeitsumfelds sind größere Investitionen vorgesehen. Da in Pronsfeld mittlerweile fünf unterschiedliche Milchtypen angeliefert und verarbeitet werden, sind zusätzliche Investitionen in die Technik der Milchverarbeitung erforderlich.

Ein Teil des vom Aufsichtsrat genehmigten Budgets fließt in die Modernisierung der Abwasseranlage. „Arla Foods hat sich zum Ziel gesetzt, im Bereich seiner Nachhaltigkeitsbemühungen zu einem der global führenden Unternehmen zu werden, und begleitet das mit den entsprechenden Investitionen“, sagt Wolf. Das beginne beim Energiemanagement und ende bei Themen wie Müllvermeidung und Abwassermanagement. So werden im Nachgang der Abwasserreinigung zwei sogenannte Flotationsanlagen errichtet, die das Abwasser, das anschließend in den Fluss Prüm eingeleitet wird, in einem speziellen Reinigungsverfahren nochmals säubern.





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Blickpunkt Wirtschaft
Artikelart: Unternehmensnotizen
Ausgabe: März 2017