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Nachfolge, Gastronomie

IHK Nachgefragt: Appetitanreger zur Betriebsnachfolge gefällig?

Anne Morbach und Raimund Fisch besuchen Gastronomiebetriebe, die übergeben werden sollen

Von der alteingesessenen Dorfkneipe bis zum renommierten Hotel – Anne Morbach und Raimund Fisch von der IHK Trier kommen derzeit viel rum in der Region. Ihre Mission ist die Nachfolge. Die Unternehmensnachfolge. Ein Thema, das vielen Gastronomen Sorge bereitet. Denn den meisten ist klar: Es wird nicht einfach. Natürlich müssen sie eines Tages ihr – oft mühevoll aufgebautes – Unternehmen in fremde Hände übergeben. Aber das hat ja noch Zeit…

Nein, hat es nicht, sagen Fisch und Morbach. Die meisten Betriebe nehmen sich des Themas viel zu spät an, finden dann im schlimmsten Fall keinen Nachfolger mehr und müssen komplett schließen. Oder sie arbeiten bis hoch ins Rentenalter. Wie ein Gastwirt aus der Eifel, der mit 90 Jahren noch hinter der Theke steht, weil er nicht loslassen kann.

Probleme: Steuern, Baurecht, Brandschutz

Damit es nicht immer so weit kommt, bietet das IHK-Duo eine kostenfreie Beratung an Ort und Stelle an: Fisch, Experte für Existenzgründung und Unternehmensförderung sowie Krisenberatung, und IHK-Tourismusreferentin Morbach. Vorab haben sie in einer regionalen Branchenumfrage die Problematik beleuchtet. 70 Prozent der antwortenden Hotel- und Restaurantbetriebe fehlt noch eine verbindliche Nachfolgeregelung. Was ihnen besonders häufig Steine in den Weg legt, sind Vorgaben in Sachen Steuern, Baurecht oder Brandschutz – oder eben fehlende Informationen über Wege und Mittel.

Hier können Fisch und Morbach helfen und den Unternehmen einen Fahrplan an die Hand geben, auch mit Tipps zur Finanzierung. „Die Gastronomie bietet in unserer touristisch geprägten Region ein großes Potenzial für Menschen, die sich selbstständig machen wollen“, sagt Fisch. „Ein neues Haus aufzubauen, ist oft sehr teuer und aufwendig, deshalb ist die Übernahme eines Betriebs oft die bessere Lösung!“ Gerade jetzt sei der Zeitpunkt günstig, da viel in Rad- und Wanderwege, den Weintourismus und so weiter investiert worden sei, erklärt Morbach. Die Nachfrage ist also da!     



Autor

Ursula Bartz
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