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Konjunktur, Konjunkturumfrage, IHK Trier

IHK Nachgefragt: Der Kurven-Kenner

Wie Matthias Schmitt die Konjukturumfragen als Frühwarnsystem nutzt

Wie geht es der Wirtschaft in der Region Trier? Dreimal im Jahr will Matthias Schmitt, seit 2002 Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Trier, das ganz genau wissen. Dann geben etwa 150 Unternehmen mit rund 10.000 Beschäftigten aus Industrie, Handel und der Dienstleistungsbranche in einem Fragebogen ihre Einschätzung zur Geschäftslage ab. In welche Richtung haben sich die Umsätze entwickelt, wollen sie neue Mitarbeiter einstellen und investieren? Wie gut ist die Auftragslage aus dem In- und Ausland, und wie sehen sie die Entwicklung für die kommenden Monate?

Anhand der Antworten kann der Volkswirt sowohl einen Kurz- als auch einen Langzeitvergleich ziehen und den Betrieben, die regional orientiert sind, damit einen Kompass für ihre Planungen an die Hand geben.

Wichtig ist die Umfrage zudem, um den politisch Verantwortlichen aufzeigen zu können, wo der Schuh drückt. Schließlich benennen die Unternehmer in der Umfrage auch die Faktoren, die sie als Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung betrachten – wie die teils fehlende Breitbandversorgung oder schlechte Verkehrsanbindungen. Auch aktuelle Fragen beispielsweise zur Russland-Krise oder den Energie- und Rohstoffpreisen geben hier einen Aufschluss über die Lage. In der Frühsommer-Umfrage, deren Ergebnisse im Mai vorliegen, wurden die Unternehmer unter anderem zu den Auswirkungen der reformierten Rundfunkbeiträge für sie befragt.

Die Konjunkturkurven dienen damit als Frühwarnsystem: Läuft etwas schief, kündigt es sich hier an. Zeit, um gegenzusteuern.

Hier finden Sie die aktuellen Konjunkturberichte.   



Autor

Ursula Bartz
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Ansprechpartner

Dr. Matthias Schmitt
Standortpolitik
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