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Berufskraftfahrer, Elke Arnoldy, IHK Trier

IHK Nachgefragt: Wegweiser(in) für Berufskraftfahrer

Stehen (Fragen zu) Prüfungen an, gibt Elke Arnoldy Gas und hilft gerne weiter

Wenn es um das gewerbliche Fahren mit Brummis und Omnibussen geht, hat Elke Arnoldy bei der IHK Trier sozusagen das Steuer in der Hand. Sie ist seit 2008 zuständig für die neuen Prüfungen zur beruflichen Qualifikation der Berufskraftfahrer – und erhält zum Beispiel Anfragen wie diese, die ihr am Telefon gestellt wird: Muss ein Straßenbauer eine Prüfung zum Berufskraftfahrer ablegen?

Nein, zwar ist der 24 Jahre alte Mann in diesem Job auch zwischen den Baustellen oft mit schwerem Gerät (und Ballast) unterwegs, aber die sogenannte Berufskraftfahrer-Qualifikation muss er nicht vorweisen – weil das Fahren nicht zu seinen Haupttätigkeiten gehört. Eine Ausnahme, die ebenso unter anderem für Handwerksbetriebe wie Schreiner und Gerüstbauer gilt.

Aber: In diesem Fall will der Straßenbauer in Zukunft als Kraftfahrer arbeiten. Ganz klar, dann braucht er die in diesem Fall beschleunigte Grundqualifikation. Er muss in 140 Stunden Ausbildung alles lernen, was ein Berufskraftfahrer wissen muss – zum Beispiel über Lenk- und Ruhezeiten, Ladungssicherung, sparsames Fahren und für Fahrten ins Ausland nötige Papiere. Am Ende steht eine theoretische Prüfung an. Wer zwischen 18 und 21 Jahre alt ist, der muss auch hinterm Steuer zeigen, was er kann, allerdings nicht unbedingt vorher einen Lehrgang besuchen.

Diesen, warnt Arnoldy, bietet übrigens nicht jede Fahrschule an. Also immer vorher nachfragen…



Autor

Ursula Bartz
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