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IHK Nachgefragt: Ein kühler Kopf am Steuer

Wilfried Ebel setzt sich dafür ein, dass der Verkehr in der Region fließt

Wenn die Gemüter hochkochen, muss Wilfried Ebel einen kühlen Kopf bewahren. Da zählen Fakten und Argumente. Aber der Verkehr ist eben ein emotionales Thema, ob es nun um Straßen, Bahn- oder Busverbindungen geht. Für all das ist Ebel bei der IHK Trier Ansprechpartner und wird immer wieder von Unternehmen aus der Region angesprochen, für die bestimmte Vorhaben nicht hinnehmbar sind.

Zum Beispiel, wenn LKW eine Straße nicht mehr nutzen dürfen und weite Umwege in Kauf nehmen müssen. Oder wenn eine Baustelle zur Folge hat, dass Kunden die Geschäfte kaum noch erreichen. Dann gilt es für die IHK, gegenüber dem Bauträger beziehungsweise der Kommune die Interessen der Unternehmen zu vertreten und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen – wie das Verlegen der Baustelle auf eine ruhigere Zeit oder Ausnahmeregelungen für ortsansässige Betriebe.  

Oft ist Geduld gefragt
Das Ziel, das für Ebels Arbeit an erster Stelle steht, ist die Verbesserung der Erreichbarkeit der Region. „Auch wenn wir ein Randgebiet von Rheinland-Pfalz sind, dürfen wir nicht abgehängt werden“, sagt der Geograf. Schließlich wollen Menschen – egal ob beruflich oder privat – von A nach B kommen und Unternehmen ihre Güter dorthin transportieren, wo sie benötigt werden.

So manches Projekt füllt inzwischen viele Aktenordner in Ebels Büro und hat schon seine Vorgänger beschäftigt, wie der Ausbau der A1 oder die Nord- und Westumfahrung Trier. Gerade im Verkehr sollte es schnell vorangehen. Doch gerade hier ist die größte Geduld gefragt.

Kompromisse gilt es übrigens auch dann zu finden, wenn es um die Bauleitplanung geht und sich Ebel dafür einsetzt, dass Wohnbebauung und Gewerbegebiete nicht zu eng zusammenrücken, damit Konflikte vermieden werden und Unternehmen noch expandieren können.

Privat fährt Ebel übrigens meistens Auto – notgedrungen. Den neuen Fernbus nach Frankfurt hat er aber auch schon ausprobiert. Sein Fazit: „Spannend – und gut!“
 



Autor

Ursula Bartz
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