Offizielles Internetangebot der IHK Trier


Ausbildungsvertrag

Welche Angaben muss er mindestens enthalten?

Seit 2014 haben Sie die Möglichkeit den Ausbildungsvertrag online auszufüllen (www.babvonline.ihk.de).

Ihre Online-Zugangsdaten erhalten Sie umgehend über Frau Fisch.

Ein Anruf oder eine kurze E-Mail genügt.

Telefon: (0651) 9777-310
E-Mail: marion.fisch@trier.ihk.de


Der Ausbildungsvertrag muss mindestens Angaben enthalten über:
  • Art, sachliche und zeitliche Gliederung sowie Ziel der Berufsausbildung, insbesondere die Berufstätigkeit, für die ausgebildet werden soll
  • Beginn und Dauer der Berufsausbildung
  • Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte
  • Dauer der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit
  • Dauer der Probezeit
  • Zahlung und Höhe der jährlichen Vergütung
  • Dauer des jährlichen Urlaubs
  • Hinweise auf die Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen, die auf das Berufsausbildungsverhältnis anzuwenden sind
Im IHK-Vertragsformular sind diese Punkte im Einzelnen berücksichtigt.

In dem Vertrag dürfen Sie keine Vereinbarungen treffen, die nicht mit dem Sinn und Zweck der Berufsausbildung übereinstimmen und die den Vorschriften der einschlägigen Gesetze widersprechen.

Bieten Sie dem Auszubildenden außerbetriebliche Ergänzungsmaßnahmen an, z. B. Kurse in DV, Buchführung, Präsentationstechniken, Marketing, etc, sollte auch das im Vertrag aufgenommen werden.

Achten Sie darauf, dass der Vertrag vom Auszubildenden, seinen gesetzlichen Vertretern und von Ihnen vor Beginn der Ausbildung unterschrieben wird. Ist ein Vormund bestellt, dann müssen drei Ausfertigungen des Ausbildungsvertrages erstellt und zunächst dem zuständigen Vormundschaftsgericht zur Genehmigung vorgelegt werden. Verträge bis zu einem Jahr bedürfen dieser vormundschaftlichen Genehmigung nicht.

Die von Ihnen aufgestellte sachliche und zeitliche Gliederung muss zusammen mit allen Exemplaren des Berufsausbildungsvertrages und einem Antrag auf Eintragung in das Verzeichnis der Ausbildungsverhältnisse der IHK zur Eintragung vorgelegt werden, ebenso die ärztliche Bescheinigung über die Erstuntersuchung (bei Jugendlichen vor Vollendung des 18. Lebensjahres). Dies kann seit 2014 auch in elektronischer Form erfolgen. Bedenken Sie, dass oft die Vorlage eingetragener Ausbildungsverhältnisse von den verschiedenen Stellen und Institutionen verlangt wird, z. B. von der Berufsschule (Einschulung in die Fachklasse), der Krankenkasse, dem Kreiswehrersatzamt, einer Kindergeld zahlenden Dienststelle, dem Arbeitsamt (Unterstützungszahlung), sonstigen Behörden, die einen entsprechenden Nachweis benötigen, bei öffentlichen Verkehrsträgern (Fahrpreisermäßigung).

Wichtig: Ist der Vertrag nicht bei der Industrie- und Handelskammer eingetragen, so wird der Auszubildende nicht zur Zwischen- und Abschlussprüfung zugelassen! Jede wichtige Veränderung des eingetragenen Ausbildungsverhältnisses (z. B. auch der Wechsel des Ausbilders) ist der IHK unverzüglich anzuzeigen.